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Und wieder ein Geiger
Auf einem Platz, inmitten einer Stadt,
das Wetter war herrlich, denn es war Sommer,
inmitten von hastender und murmelnder Menschen,
die nur oberflächliches zu tun hatten,
stand plötzlich ein Geiger.
Es war nicht nur so, dass niemand wusste wo er herkam.
Nein, es war noch schlimmer.
Denn es merkte niemand dass er da war.
Wie auch?
Sie hasteten und murmelten und waren mit sich und
ihrem oberflächlichem Tun beschäftigt.
Er, der Geiger, lächelte und erhob sein Instrument.
Er strich, ohne die Saiten zu berühren darüber.
Ein paar Wenige sahen und merkten das sie nichts hörten.
So hörten sie auf zu hasten und zu murmeln, um zu lauschen.
Erst einer. Dann zwei und dann immer mehr.
Die menschliche Neugier trieb sie dazu.
Er, der Geiger setzte seines fort, bis auch der letzte
neugierig und fragend ihn ansah, recht angespannt lauschte.
Dann berührte er die Saiten seines Instrumentes.
Leise und zart.
Er gab dem Wind eine Stimme.
Und er spielte und spielte.
Die Anspannungen, welche die hastenden und
murmelnden Menschen
in sich trugen, lösten sich.
Entspannung und Erholung traten an ihre Stelle.
Er, der Geiger, spielte so lange, bis auch der letzte
ein zufriedenes Gesicht aufzeigte.
Dann verschwand er so unmerklich wie er erschien.
Die letzten Töne zerteilte der Wind.
Es dauerte noch ein wenig,
bis sie wieder anfingen zu murmeln und zu hasten.
Es dauerte noch ein wenig,
bis die Probleme des Alltages, das Erlebte vergessen ließ.
Doch ging es all jenen an diesem Tage,
auch wenn sie nicht genau wussten warum,
ein wenig besser.